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Neuer Bereich auf Dienstleistungswebseite seit März online
Auf der Website dienstleistungsmetropole-berlin.de gibt es neue Informationen zum Thema Dienstleistungsberufe in der Altenpflege, direkt erreichbar via www.altenpflege-deine-chance.de. Die Infos richten sich an junge Leute, die sich einen ersten Eindruck über die Arbeit und Ausbildung in der Altenpflege verschaffen wollen. Das Angebot enthält eine Linksammlung mit einschlägigen Websites für weitergehende Informationen. Der Flyer „Altenpflege – (d)eine Chance“, der diesen Bereich bewirbt, ist in Bildungsberatungsstellen, Ausbildungseinrichtungen der Altenpflege und anderen Institutionen erhältlich.

Aktueller Bericht zum Projekt „Dienstleistungsmetropole Berlin – Chance und Herausforderung“ veröffentlicht
Dienstleistungspolitik ist häufig regionale Wirtschaftspolitik. Mechthild Kopel stellt auf GEGENBLENDE ein besonders anschauliches Beispiel dar. Lesen sie hier mehr.

Dokumentation des Fachdialogs »Nachqualifizierung in der Altenpflege – Herausforderung und Chance zugleich«, 15. November 2011
Die Frage nach neuen Wegen in der Qualifizierung von Fachkräften in der Altenpflege gewinnt angesichts des demografischen Wandels sowie des Fachkräftebedarfs immer mehr an Bedeutung. Nachqualifizierung zum Berufsabschluss und die Nutzung der Potenziale von als gering qualifiziert geltenden Pflegekräften gilt es daher zu nutzen. Bestehende Modellprojekte aus Berlin („modulkompA“ der Vitanas Akademie und „QSI nova“ vom BildungsWerk in Kreuzberg und zukunft im zentrum) und Niedersachsen („Servicestelle Nachqualifizierung Altenpflege Niedersachsen“ der INBAS GmbH) wurden auf dem Fachdialog vorgestellt und gaben Impulse dafür, wie weitere Nachqualifizierungsangebote in der Branche umgesetzt werden können. Rechtliche Rahmenbedingungen machen die Umsetzung solcher Bildungsmaßnahmen noch schwierig – diese Hürde ist zukünftig zu nehmen. Bereits heute tragen die „Berliner Qualitätsstandards für Nachqualifizierung“ dazu bei, bestehende Angebote weiterzuentwickeln. Eine Dokumentation des Fachdialogs finden Sie hier. Haben Sie Interesse an einem gedruckten Exemplar? Dann senden Sie bitte eine kurze email an verwaltung@wertarbeitgmbh.de.

Dokumentation des Fachdialogs »EQR und DQR – in ihrer Bedeutung für die Pflegebranche«, 24. Oktober 2011
Europäischer Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen (EQR), Deutscher Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen (DQR), Reform der Pflegeausbildung und Neuauflage der EU-Berufsanerkennungsrichtline – die bildungspolitische Diskussion in der Altenpflege ist in Bewegung! Die Entwicklungen rund um die Umsetzung der Kompetenzenorientierung in Aus- und Weiterbildung, das Niveau der Einstufung der Berufsausbildung sowie potenzielle Anhebung der Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung diskutierten u.a. Uwe Schulz-Hofen, Leiter des Referats Arbeitsmarkt- und Berufsbildungspolitik der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Gerd Dielmann von ver.di (Fachbereich Bildung/Berufspolitik Gesundheitsberufe) und Jessica Pehlke-Milde von der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Fazit des Fachdialogs: EQR und DQR sind eine Chance für die Anerkennung der Kompetenzen dieses Fachberufs – der Pflegeberuf als typischer Dienstleistungsberuf darf aber in der Einstufung nicht hinter Industrieberufen zurückbleiben. Für die Branche gilt es, sich weiterhin konstruktiv in die Diskussion einzubringen! Eine Dokumentation des Fachdialogs finden Sie hier. Haben Sie Interesse an einem gedruckten Exemplar? Dann senden Sie bitte eine kurze email an verwaltung@wertarbeitgmbh.de.

Dokumentation des Fachdialogs »Berlin ist MEHR WERT – Strategien für nachhaltige Beschäftigung in Tourismus und Gastgewerbe Nachhaltiger Geschäftstourismus«, 20. Oktober 2011
Der Tourismus ist eine Schlüsselbranche für Berlin. Mit 20 Mio. gewerblichen Übernachtungen im Jahr 2010 belegt die Stadt nach London und Paris Rang 3 in Europa. Wie kann es gelingen, in und für diesen Zweig der Dienstleistungswirtschaft nachhaltig Arbeitsqualität und Fachkräfte zu sichern? Welche Bedingungen finden die Beschäftigten heute in der Branche vor? Unter dem Titel „Berlin ist MEHR WERT – Strategien für nachhaltige Beschäftigung in Tourismus und Gastgewerbe“ fand dazu am 20. Oktober 2011 eine gemeinsame Fachtagung der TÜV Rheinland Akademie GmbH und der Wert.Arbeit GmbH statt. Spannend war der direkte Austausch von Vertreterinnen und Vertretern aus der Branche, u. a. Personalleitung und Betriebsrat des Hotels Berlin, Berlin sowie der Geschäftsführer der Reederei Riedel, und den Akteurinnen und Akteuren der zuständigen Senatsverwaltung sowie der Berliner Wirtschafts- bzw. Tourismusförderung, vertreten durch Burkhard Volbracht (Berlin Partner GmbH) und Dirk Arndt (Visit Berlin). Die Perspektive der Gewerkschaft NGG wurde von Sebastian Riesner in die Debatte eingebracht. Diskutiert wurde u.a., inwieweit ein lokales „Siegel“ über die Arbeitsqualität in einzelnen Häusern einen Beitrag zu mehr Transparenz und besseren Beschäftigungsbedingungen leisten kann, ein Punkt, dem auch die Branche aufgeschlossen gegenüber stand. Dazu kamen viele fachkundige Fragen und Kommentare aus dem Publikum. Weitere Informationen über die Teilnehmenden und die wichtigsten Ergebnisse finden Sie in einer Dokumentation, die Sie hier herunterladen können. Haben Sie Interesse an einem gedruckten Exemplar? Dann senden Sie bitte eine kurze E-mail an verwaltung@wertarbeitgmbh.de.

Nachrichtenartikel zum Berliner-Projekt
Zum Berliner-Projekt "Gesellschaftliche Wertschätzung von Dienstleistungen steigern!" ist in den Nachrichten des Niedersächsischen Städtetages der Artikel "Wer wird den Job machen? Der wachsende Dienstleistungssektor als Chance und Herausforderung für die Kommunen" von Dr. Uta M. Biermann erschienen. Der Artikel steht hier zum Download bereit.

Minijobs sind weiblich – und Dienstleistungsjobs
Minijobbeschäftigte erhalten weniger Lohn für gleiche Arbeit. Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall werden ihnen oft vorenthalten. In Berlin waren Ende März 2010 15,8 % der Beschäftigten in einem geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnis. Knapp 56 % von ihnen sind weiblich. Deutschlandweit liegt der Frauenanteil mit 70% sogar noch höher!
Der überwiegende Teil aller Minijobbeschäftigten – nämlich 93 % – arbeitet in Berlin im Dienstleistungssektor. Hier vor allem in Bereichen, die als Frauendomänen gelten: nämlich dem Handel, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Gastronomie. Die Benachteiligungen, die mit einem Minijobverhältnis einhergehen, treffen deshalb oftmals Frauen – und zwar in Bereichen, in denen die Arbeits- und Einkommensbedingungen oft miserabel sind.
Mit diesen Bedingungen, mit Problemen und Risiken und strategischen Handlungsoptionen beschäftigt sich die Expertise „Minijobs – politisch-strategische Handlungsoptionen“.

Wie weiter!? Mini Jobs – eine Beschäftigungsform mit Nebenwirkungen
Diskussion politischer Handlungsoptionen.
Eine Dokumentation der Expertinnen- und Expertenrunde am 06.04.2011. finden Sie hier.

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